Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung warnen EU-Abgeordnete vor anhaltenden Barrieren beim Zugang zu leistbarem und inklusivem Wohnraum
Schieder und Regner weiter: „Entscheidend ist, dass wir barrierefreie, leistbare und sichere Wohnungen für Menschen mit Behinderungen schaffen und gleichzeitig die Wohnbedingungen insgesamt so verbessern, dass sie allen Menschen zugutekommen. In diesem Zusammenhang ist es ein wichtiges Signal, dass die Europäische Kommission am 16. Dezember ihren neuen Aktionsplan zum Thema Wohnen vorlegen wird. Darin muss klar festgeschrieben sein, wie die EU den Zugang zu leistbarem, inklusivem und nachhaltigem Wohnraum sicherstellen will, insbesondere für Gruppen, die in unserer Gesellschaft ohnehin mit zusätzlichen Barrieren konfrontiert sind. Ein weiterer zentraler Schritt wäre, dass die Mitgliedstaaten endlich die EU-Anti-Diskriminierungsrichtlinie aus dem politischen Warteraum holen. Sie soll Diskriminierung außerhalb des Arbeitsmarktes, etwa beim Zugang zu Wohnraum, wirksam bekämpfen und wäre damit ein wichtiges Instrument, um die UN-Behindertenrechtskonvention in Europa endlich effektiv umzusetzen. Leistbarer und inklusiver Wohnraum ist kein Luxusgut, sondern ein Grundrecht!“
