EU-Parlament fordert konkrete Maßnahmen zur Armutsbekämpfung
Regner weiter: „Wenn wir das Ziel erreichen wollen, Armut in der EU bis 2050 zu besiegen, bleibt noch viel zu tun. Es hilft sicher kein 1-Euro-Burger Menü, es braucht konkrete Schritte wie ein europäisches Anti-Armuts-Gesetz, inklusive dem verbindlichen 2050-Ziel. Auch im nächsten mehrjährigen Finanzrahmen muss die Bekämpfung von Armut im Fokus stehen, insbesondere in Form der Aufstockung des Europäischen Sozialfonds und einer Festschreibung von 20 Milliarden Euro für die EU-Kindergarantie. Gleichzeitig dürfen wir Armut nicht mit Arbeitslosigkeit gleichsetzen: 11Prozent der europäischen Arbeiter:innen drohen, in die Armut abzurutschen. Das heißt, wir müssen weiterhin gegen Ausbeutung zum Beispiel in den Lagerhäusern amerikanischer Multis kämpfen und für faire Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen. Dazu gehört auch der Kampf gegen missbräuchliche Subunternehmerketten. Auch gegen diese Praxis haben wir heute im Plenum ein starkes Zeichen gesetzt.“
