SPÖ-Grossmann/Schieder: EU muss sich stark machen für Freilassung von Maryia Kalesnikava!
EU-Abgeordnete fordern Kommission auf, sich für Freilassung von Maryia Kalesnikava und weiterer politischer Gefangener in Belarus einzusetzen
Grossmann und Schieder weiter: „Die Zeit drängt. Obwohl Maryia Ende 2024 nach zwei Jahren Isolationshaft in eine Frauenabteilung verlegt wurde und sich ihre medizinische Versorgung leicht verbessert hat, hat sich ihr Gesundheitszustand über die Jahre erheblich verschlechtert. Acht politische Gefangene sind seit 2020 bereits in belarussischem Gewahrsam gestorben. Jeder zusätzliche Tag in Gefangenschaft erhöht das Risiko, dass auch Maryia dieses Regime nicht überlebt. Daher fordern wir die Europäische Kommission dazu auf, endlich die Samthandschuhe gegenüber Lukaschenka abzulegen und sich mit aller Kraft für die Freilassung von Maryia und aller anderen politischen Gefangenen einzusetzen. Dazu gehören gezielte Sanktionen gegen Verantwortliche, ein koordiniertes diplomatisches Vorgehen und die klare Haltung, dass die Europäische Union Menschenrechtsverletzungen niemals stillschweigend hinnehmen wird.“
