SPÖ-Heide: Regionalförderprogramme dürfen nicht Zentralisierung des EU-Budgets zum Opfer fallen!
MFR-Debatte: SPÖ-EU-Europaabgeordneter warnt vor Kürzungen bei „LEADER“-Programm

Heide weiter: „Um die Finanzierung dieser Programme langfristig zu sichern und den Projektträgern Planungssicherheit zu garantieren, muss das ,LEADER‘-Programm als eigenständiges Förderinstrument mit einem verbindlichen Mindestanteil im EU-Haushalt erhalten bleiben. Die Vergabe muss regional verankert bleiben, um regionale Mitbestimmung und eine faire Vergabepraxis auch künftig zu sichern. Wir dürfen nicht zulassen, dass Kohäsionspolitik gegen Wettbewerbsfähigkeit oder Krisenpolitik ausgespielt wird. Sonst laufen wir Gefahr, dass der ländliche Raum als Priorität für die Europäische Union hintenangestellt wird. Das wäre ein großer Fehler, da die Regionalförderungen die Europäische Union für die Menschen spürbar macht und den Zuspruch zum Europäischen Projekt als Ganzes maßgeblich beeinflussen kann. Europäische Politik entscheidet sich in den Regionen und wenn die Europäische Kommission das ignoriert, schneidet sie sich ins eigene Fleisch.“
